|
|
 |
| Was
gibt es Schöneres, als sich mit reichlich
Sonne, Musik und kalten Getränken sportlich
zu betätigen, ohne dabei den Spaß zu
kurz kommen zu lassen?
Diese Frage stellten
auch wir uns im Jahr 1997 und kamen zu dem Schluss,
dass dazu nicht unbedingt ein teurer Urlaub in
südlichen Gefilden notwendig ist. Denn auch
in unseren Breiten scheint bekanntlich hin und
wieder die Sonne und sorgt zumindest für
die richtigen Temperaturen. Zu den winzigen Kleinigkeiten,
die uns zur heimischen Strandatmosphäre noch
fehlten, zählten allerdings:
-
ein Grundstück (mindestens
1500 qm) mitsamt Rasenfläche und Umzäunung,
-
mehrere hundert Kubikmeter
hochwertiger Sand,
-
die Netzanlage inkl. gepolsterter
Spielfeldbegrenzung,
-
gepflasterte Wege und Aufenthaltsflächen
-
eine Außendusche
-
die Erschließung mit
Wasser und Strom
-
ein begrünter Wall als
optische Begrenzung,
- ein kleines Betriebsgebäude (Stau-/Abstellraum,
Kühlschrank, Spüle, Musikanlage),
- viele, viele freiwillige Helfer
|
Diese Herausforderungen sollten uns
dennoch nicht davon abhalten, unsere ehrgeizigen Vorstellungen
von guten Beachvolleyball-Bedingungen zu realisieren.
Wir begaben uns also auf die Suche nach einem geeigneten
Gelände, das einen angemessenen Rahmen für
zukünftige Beachvolleyball-Events bieten sollte.
Ein passendes Grundstück in direkter Nachbarschaft
zur Turnhalle am Berufsbildungszentrum war bald
gefunden. Dieser Standort konnte mit zahlreichen
Pluspunkten
aufwarten.
|
|
 |
|
Zum
einen war eine anderweitige Nutzung der bislang brachliegenden
Rasenfläche für die nächsten Jahre nicht vorgesehen,
zum anderen standen durch die Nähe zur Turnhalle sanitäre
Anlagen zur Verfügung, die nun bei Bedarf genutzt werden
können. Die Erschließung (Wasser, Strom) sollte
auch keine Probleme bereiten, und eine Baugenehmigung war
schnell in Aussicht.
Der wichtigste Vorteil des Grundstücks bestand allerdings
in der Tatsache, daß unser Bauvorhaben auf Interesse
des handwerklichen Zweiges der angrenzenden Berufsschule stieß.
Viele Auszubildende konnten auf diese Weise ihr Können
im Rahmen unseres Projekts direkt vor Ort beweisen und ihre
Ideen in die Tat umsetzen. |
 |
Im Sommer 1998, trotz zahlreicher
Rückschläge und Schwierigkeiten, war es dann schließlich
soweit: der Sand "im Kasten", die Netze gespannt,
unser Beach-Häuschen bezugsfertig und entspannte Reggae-Rhythmen
aus den Boxen; die ersten Testspiele konnten beginnen !
Die Freude darüber, eine solche Anlage direkt vor der
Haustür zu haben, war allen Beteiligten deutlich anzumerken.
Sich nach Feierabend ein paar Stunden im Sand austoben zu
können, gehört schließlich zu den angenehmeren
Dingen des Lebens.
|
|
Um unsere Anlage auch SpielerInnen
aus anderen Vereinen zugänglich zu machen, geht die im
Landesvolleyballverband seit Jahren erfolgreich durchgeführte
Beachvolleyball-Turnierserie seit 1999 an Lingen nicht mehr
vorbei. Die Volleyballabteilung beteiligt sich als Ausrichter
aktiv an der Turnierserie
des NVV und richtet inzwischen jährlich im Frühsommer
ein Turnier der Kategorie B
aus, an dem neben Mannschaften aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
auch Spielerinnen und Spieler aus Lingen teilnehmen.
Ein weiterer fester Bestandteil unserer jährlichen
Saisonplanung ist die Lingener
Stadtmeisterschaft, die an zwei Tagen (Sa./So.) in Form
eines offenen Turniers ausgetragen wird. Es kann also grundsätzlich
Jede(r) teilnehmen, die/der Spaß an Beachvolleyball
mitbringt. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.
|
|
|
Unser Fazit:
Es gibt vermutlich einige, die den Aufwand, den
ein solches
Projekt mit sich bringt, im nachhinein als nicht gerechtfertigt
bezeichnen. Für die überwiegende Zahl der Beteiligten
stellt das Erreichte allerdings eine tolle Errungenschaft dar,
die
hoffentlich auch in Zukunft ausgiebig genutzt wird.
Ihr seid also herzlich eingeladen, Euch auch in diesem Sommer zahlreich
im Sand zu wälzen !
|
 |
|
|
 |